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Zur Kumpanei der MännerRECHTSbewegung
ca. 80 Seiten, broschiert, Unrat-Verlag April 2010
unrast transparet - rechter rand Bd. 4
Wenn sich rechte Männer unter dem Feindbild Feminismus als Opfer stilisieren ...
Die Männerrechtsbewegung ist ein Netzwerk von Antifeministen, welches Männer als Opfer instrumentalisiert. Unter dem Vorbehalt des vermeintlichen Tabubruchs werden frauenfeindliche, schwulen- und lesbenfeindliche, antisemitische, rassistische und anti-sozialstaatliche Positionen propagiert. In einigen Foren zitieren sie Nazi-Webseiten und verbreiten Vergewaltigungs- und Mordphantasien.
Nach Außen wird versucht, Prominente zu vereinnahmen und sich in einer Art Querfrontstrategie als emanzipatorisch darzustellen; intern dient das Feindbild Feminismus zur eingeschworenen Männerkumpanei, die keinen Widerspruch duldet. Die Männerrechtsbewegung geht konform mit Sozialabbau und 68er-Bashing und kann realpolitische Erfolge, Universitäts-Konferenzen und eine Rebiologisierung von Geschlechterfragen vorweisen.
Inhalt:
· Abriss des US-amerikanischen Mens Right Movement
· Deutsche Männerbewegung: vom Profeminismus zum Antifeminismus?
· Analyse und Differenzen in der Männerrechtsbewegung/ "Maskulinismus"
· Überschneidungen mit anti-demokratischen, rassistischen, homophoben Gruppierungen
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