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Eine Leiche im Landwehrkanal
Die Ermordung Rosa Luxemburgs
192 Seiten broschiert, 70 S-W-Abbildungen
Die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ist eine der großen Tragödien des letzten Jahrhunderts. Kaum ein politischer Mord hat so sehr die Gemüter bewegt und das politische Klima in Deutschland verändert wie jener in der Nacht vom 15. auf den 16. Januar 1919 vor dem Hotel mit dem paradiesischen Namen »Eden«. Der Mord war Auftakt für weitere politische Morde und nicht nur das.
Der Fall Luxemburg/Liebknecht war sozusagen der Sündenfall, nach dem die Grundlagen für den deutschen Faschismus gelegt wurden. Über Jahre hinweg folgten Verdrehungen, Verdunklungen, Vorschubleistungen, falsche Verdächtigungen und Selbstbezichtigungen. Eine »Justizposse«, die als einer der großen Justizskandale des vergangenen Jahrhunderts bezeichnet werden muss, machte aus der Tragödie eine Groteske.
Gietinger hat seine akribischen Recherchen zu einem spannenden Text zusammengefügt und entlarvt in aller Klarheit Mörder und Drahtzieher.
Zum Autor
Klaus Gietinger, geb. 1955. Sozialwissenschaftler, Drehbuchautor und Regisseur. Er war Mitbegründer der Westallgäuer Filmproduktion und ist Produzent bei Igerfilm GmbH, zudem Autor und Regisseur zahlreicher Kinoproduktionen (Daheim sterben die Leut (1984), Schön war die Zeit (1988), Heinrich der Sänger (2001) und Fernsehspiele. Er schrieb und inszenierte diverse Tatorte. Zuletzt erschienen von ihm als Co-Autor die Bücher Wozu muss einer der Bluthund sein. Zum 50. Todestag von Gustav Noske (1997), Inselkrimi Bahnhof Landau sowie Die Zukunft der Bahn (2004).
Pressestimmen
»Mit geradezu kriminalistischem Spürsinn hat Gietinger die Tatumstände überzeugend aufklären und die Täter sowie die Verantwortlichen der Tat identifizieren können. Das Urteil der Bundesregierung aus dem Jahre 1962, wonach Rosa Luxemburg durch eine standrechtliche Erschießung umgekommen sei, ist nach dieser Studie unhaltbar geworden. Es war glatter Mord.«
Die Zeit
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